| | Bildanalyse Werkzeug: Histogramm Um Unregelmäßigkeiten beim Kontrastumfang auszuschließen kommt das Histogramm zum Einsatz. Die größte Auswahl an Arbeitswerkzeugen steht zur Verfügung, wenn man das Bild in den RGB-Modus umwandelt. Über "Fenster -> Histogramm" oder "Bild -> Histogramm" kann man das Werkzeug öffnen. In dieser Dialogbox werden die Tonwerte des Bildes angezeigt. Zu jeder der 256 Helligkeitsstufen gibt das Histogramm die Anzahl der jeweiligen Bildpunkte aus. Je größer der Ausschlag, desto höher ist der Anteil dieser Tonwerte im Bild. Man unterscheidet folgende Typen: - Lowkey: Viele Tiefen, wenig Lichter.
- Highkey: Viele Lichter, wenig Tiefen.
- Average: Ausgeglichene Anteile von Lichtern und Tiefen.
Häufige Besonderheiten: - Kommen im Histogramm Lücken vor, hatte das Bild ursprünglich indizierte Farben oder der Scan war schlecht. Im Bild äußert sich dies durch Tonwertabrisse.
- Überwiegen sowohl Tiefen als auch Lichter, während die Mitteltöne zu schwach sind, sind die Kontraste im Bild zwischen Schwarz und Weiß sehr stark. Man spricht von Clipping.
- Dominieren die Mitteltöne, wirkt das Bild flach, langweilig, weil der Kontrast fehlt.
Werkzeug: erweitertes Histogramm Unter dem Histogramm finden sich weitere Informationen: - Mittelwert: durchschnittlicher Helligkeiteswert.
- Standardabweichung: Variation der Werte insgesamt.
- Zentralwert: Mittelwert der Tonstufen.
- Pixel: Gesamtzahl der Pixel.
- Tonwert: Anzeige des ausgewählten Tonstufenbereichs.
- Häufigkeit: Häufigkeit der ausgewählten Tonstufe.
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Histogramm (mit Tonwertabrissen). Typisches Low-Key-Bild, mit dominanten Dunkeltönen. High-Key-Bild, dominante Lichter. Average Bild mit "harmonischem" Kurvenverlauf. | |